Fair Trade Schokolade

Die wichtigsten Zutaten für Schokolade, nämlich Kakao und Zucker, kommen aus den wirtschaftlich schwachen Ländern des Südens, überwiegend aus Westafrika und Lateinamerika. Die Hauptkonsumenten von Schokolade jedoch sind die Bewohner der Industrieländer.

Fair Trade (übersetzt Fairer Handel), hat es sich zum Ziel gesetzt diesen benachteiligten Ländern, wie schon der Name sagt, zu fairen Arbeits- und Lebensbedingungen zu verhelfen. Auch wird die Entwicklung, Ökologie und Frauenförderung unterstützt. Dies geschieht in der Praxis so, daß Fair Trade sein Siegel für Produkte vergibt, die fair gehandelt werden. Es werden Mindestpreise festgesetzt, die auch zu bezahlen sind, somit haben die Preisschwankungen auf den Märkten keinen Einfluss auf die Bezahlung der Kleinbauern. Die Lebenshaltungs- und Produktionskosten sind deshalb gesichert.

Bei der Fair Trade Schokolade handelt es sich also um ein Produkt, dessen Zutaten zu 100 % fair gehandelt wurden. Eine Kontrolle der Importeure und Hersteller stellt dies sicher. Es ist auch enorm wichtig die Nachhaltigkeit zu bewahren, d.h. das etwas, in diesem Fall der Kakoanbau, in seinem System erhalten bleibt und auf natürlich Weise nachwachsen kann. Auch beschreibt die Nachhaltigkeit, daß die vorhandenen, natürlichen Ressourcen nur so genutzt werden dürfen, wie die Bestände natürlich nachwachsen.

Fair Trade Schokolade aus fairem Handel gibt es in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und ist das ganze Jahr über zu kaufen. Zusätzlich gibt es, saisonal bedingt, Fair Trade Schokolade in Form von Osterhasen und Nikoläusen.